Johann Strauß (Sohn)

Johann Strauß, Vater, spielt in Wien mit dem Streichorchester seines Freundes Josef Lanner zum ersten Mal Konzerte im Freien. 1820 hat er eine eigene Kapelle mit bis zu 200 Musikern, die in mehreren Abteilungen ganz Wien bespielen. Sein 1825 geborener Sohn Johann muss aufs Gymnasium gehen und soll Bankgestellter werden. Mit Unterstützung seiner Mutter kann er aber ein Musikstudium beim Domkapellmeister Josef Drechsler aufnehmen.

1844 hat Johann Strauß, Sohn, seine eigene Kapelle in Konkurrenz zum Vater. Nach dessen Tod 1849 übernimmt er dessen Musiker und ist nun unangefochtener „Walzerkönig“ mit Weltruhm.

„Dieser Strauß ist der musikalischste Schädel des Jahrhunderts!“
(Richard Wagner).

Er gibt Gastspiele in Budapest und Belgrad, 1854-1868 in Russland und 1872 in Amerika.

1874 schreibt er „Die Fledermaus“ nach dem Text der Offenbach-Librettisten Meilhac und Halévy, umgearbeitet vom Kapellmeister des Theaters an der Wien, Richard Genée.

In der spritzigen Verwechslungskomödie spielen die Unteren die Oberen so überzeugend, dass die Berechtigung der gesellschaftlichen Rangordnung ad absurdum geführt wird.

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