Andrew Lloyd Webber

Andrew Lloyd Webber, 1948 in London geboren, ist der Sohn eines Komponisten. Sein jüngerer Bruder Julian ist ein bekannter Cellist. Andrew beginnt schon mit 6 Jahren zu komponieren, mit 9 hat er die erste Suite fertig. Dennoch beginnt er ein Geschichtsstudium in Oxford, bricht es aber ab und geht zum Royal College of Music.

Das Phantom der Oper, Uraufführung 1986 in London, Text von Richard Stilgoe, geht zurück auf einen Roman von Gaston Leroux (1911). Am Broadway ist es, nur unterbrochen durch die Covid-Pandemie, das meistgespielte Stück mit über 14.000 Aufführungen.

Es spielt in der Unterwelt der Pariser Oper. Die Pariser Opera Garnier, 1860-1875 erbaut, steht tatsächlich auf sumpfigem Grund, das Wasser muss bis heute abgepumpt werden. Im Keller kann man sich durchaus verlaufen und es gab auch wirklich einmal abgestürzte Teile eines Kronleuchters, die eine Zuschauerin erschlagen haben.

Die Chorsängerin Christine wird vom in der Oper lebenden Phantom in sein unterirdisches Labyrinth entführt. Erik, ein musikalisches und technisches Genie, hat wegen seines entstellten Gesichts nur Abscheu erfahren. Er sorgt dafür, dass Christine die Hauptrolle der Margarete in Gounods Faust singen darf. Als sie ihm seine Maske abreist, entführt er auch ihren Freund Raoul, einen adeligen Mäzen der Oper.
Durch einen Kuss auf das entstellte Gesicht des Phantoms „erlöst“ sie alle drei. Der Unhold lässt beide gehen und verschwindet.

Lloyd Webber ist ein klassisch ausgebildeter Musiker, der sich durchaus traditioneller Formen bedient. Seine Musik schockiert nicht, ist aber dennoch nicht von gestern. Seine Harmonik ist ziemlich kühn, aber das merkt man erst, wenn die beabsichtigte Wirkung bereits tief eingesunken ist.

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